Ein Gedanke zu „C.C.Schirm, Dämmerung

  1. Der Zyklus “Die schöne Müllerin” von Wilhelm Müller erschließt sich vor den Augen des Betrachters beim Anblick dieses Werkes von C. C. Schirm, hier als Druck o.T., in dem es um eine unglücklich verlaufende Liebesgeschichte geht:

    “Der Müller wandert einen Bach entlang, mit dem er immer wieder kommuniziert (Mein Bächlein will ich fragen); er erreicht eine Mühle und beginnt dort zu arbeiten. Die schöne Tochter des Müllers erweckt in ihm tiefe leidenschaftliche Gefühle, die von ihr aber nicht erwidert werden, ihre Gefühle gehören einem Jäger (O Bächlein meiner Liebe. Wie bist du heut’ so stumm).

    Wie der Bach am Horizont dieses Gemäldes immer schmaler wird, bleibt es ungewiss, ob es die richtige Straße sei, die der Wanderer entlang geht.

    Nur ein ausdrucksstarkes Gemälde, wie das vorliegende, in welchem der Künstler seine subjektiven Empfindungen auf die Leinwand überträgt, ermöglicht diese Association.

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